Leistungsfeld Auslegungsrechnung

Belastbare Auslegungsrechnungen
in wenigen Minuten erstellt, auf auditfähige Prüfbarkeit angelegt

Gewachsene Excel-Auslegungen, die niemand mehr vollständig durchdringt. Prüfungen, die unter Termindruck Stunden kosten. Und am Ende eine Unterschrift, für die Ihr Ingenieur persönlich einsteht. Diesen Alltag kennen Konstruktionsleitungen gut. Es geht auch anders: mit Berechnungswerkzeugen, die von Anfang an auf Prüffähigkeit ausgelegt sind.

Vom Excel-Wildwuchs zum geprüften Werkzeug

Das Problem ist selten die Formel. Es ist der Weg, auf dem sie ins Werkzeug kam.

In vielen Konstruktionsabteilungen stecken die Auslegungsrechnungen in Tabellen, die über Jahre gewachsen sind: kopierte Blätter, versteckte Zellbezüge, Sonderfälle, die nur noch ein Kollege erklären kann. Wer eine solche Rechnung prüfen soll, prüft nicht eine Formel, sondern eine Historie. Das kostet Zeit, die im Projektgeschäft fehlt, und es verlagert das Risiko auf den, der unterschreibt.

Das Sigma TrustCalc-Framework ist ein geprüfter Basis-Quellcode, aus dem der Ingenieur mit KI-Unterstützung in Minuten ein lauffähiges Auslegungsprogramm für die aktuelle Aufgabenstellung erzeugt. Der Rechenweg wird klar lesbar dokumentiert, in Form von Formeln und Quellenangaben. Die Validierung wird dadurch effizient: Ihr Ingenieur sichtet das Formelwerk, nicht die Excel-Bezüge.

Das entstandene Auslegungswerkzeug lässt sich manipulationssicher versionieren und freigeben, sodass jedes Ergebnisblatt einen eindeutigen Freigabestempel trägt.

Wie das im Alltag funktioniert

Zwei typische Situationen: mit einem freigegebenen Werkzeug rechnen oder ein neues aufsetzen.

Fall 1: Mit einem freigegebenen Werkzeug rechnen

  1. Der Ingenieur ruft das freigegebene Werkzeug auf.
  2. Er gibt die Randbedingungen ein, das Werkzeug rechnet durch.
  3. Das Ergebnis ist ein sauber strukturiertes Ausgabedokument, in dem alle verwendeten Formeln dokumentiert sind.

Diese Formeln sind keine parallel gepflegte Dokumentation: Sie entstehen direkt aus dem Rechencode. Weil es nur diese eine Quelle gibt, können Dokument und Rechnung nicht auseinanderlaufen.

Fall 2: Eine neue Berechnung aufsetzen

  1. Vorhandenes Formelwerk (ein Whitepaper, eine Studienarbeit, eine bewährte Handrechnung) dient der KI als Input; das Sigma TrustCalc-Framework nimmt es strukturiert auf.
  2. Offene Punkte klärt die KI im Dialog mit dem Ingenieur.
  3. Die KI setzt das Berechnungsskript um und validiert es in erster Instanz selbst.
  4. Der Ingenieur prüft anhand der klar lesbaren Formeln und gibt das Werkzeug final frei.
  5. Die freigegebene Fassung ist über das Versionsmanagement auditfähig; jede Rechnung dokumentiert den Stand, mit dem sie erstellt wurde.

Klare Rollen: was die KI übernimmt, was Ihr Ingenieur verantwortet

Die Grenze verläuft nicht irgendwo im Werkzeug. Sie ist eine Architekturentscheidung.

Was die KI übernimmt

Sie baut das Werkzeug: Aus dem geprüften Basis-Quellcode erzeugt sie das Auslegungsprogramm für Ihre Aufgabenstellung und dokumentiert den Rechenweg nachvollziehbar. Im fertigen Werkzeug rechnet danach reproduzierbarer Programmcode, keine KI.

Was Ihr Ingenieur verantwortet

Das Formelwerk, die Validierung, die Freigabe und die Unterschrift. Ihr Ingenieur sichtet Formeln, Annahmen und Randbedingungen, gibt das Werkzeug frei und steht wie bisher für das Ergebnis ein. Diese Verantwortung geben wir bewusst nicht an die Technik ab.

In Abgabedokumenten steht kein KI-generiertes Ergebnis und keine KI-generierte Formulierung. Bei Sigma EWA gilt: KI baut das Werkzeug – nicht das Ergebnis.

Ihr Team baut selbst, das Framework gehört Ihnen

Befähigung statt Abhängigkeit: kein Abo, keine Lizenz, kein Lock-in.

Wir liefern kein fertiges Programm ab. Ihre Berechnungsingenieure bauen ihre Werkzeuge selbst, mit unserer Begleitung und auf Basis des TrustCalc-Frameworks, das vollständig an Sie übereignet wird. Die Freigabe jedes Werkzeugs und die Sichtung des Formelwerks liegen bei Ihnen. So bleibt das Wissen im Haus, und neue Auslegungsaufgaben löst Ihr Team ohne uns.

Übereignung und Befähigung Ihres Teams erfolgen in einer kompakten Transferphase: rund acht halbtägige Workshops, verteilt über etwa drei Wochen. Durchgehend dabei sind Ihre ein bis zwei künftigen Ersteller aus dem Engineering; die nötigen Infrastruktur-Fragen klären wir initial mit Ihrer IT. Den Einstieg davor beschreibt unser Ablauf in fünf Stufen: vom Erstgespräch über die Kapazitätsanalyse bis zum Proof of Concept.

Übrigens: Für die technische Dokumentation gilt dieselbe Architektur, dort mit dem TrustManual-Framework.

Sprechen wir über Ihre Auslegungsrechnungen

30 Minuten, kostenfrei und unverbindlich: Wir klären, welche Ihrer wiederkehrenden Auslegungsaufgaben sich für den Einstieg eignen und ob unser Ansatz zu Ihnen passt.

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